Akt der Reue - Gebet

Das war schon immer mein Lieblingsgebet zusammen mit dem Glaubenbekenntnis!

Mein Gott, aus ganzem Herzen bereue ich alle meine Sünden, nicht nur wegen der gerechten Strafen, die ich dafür verdient habe, sondern vor allem, weil ich dich beleidigt habe, das höchste Gut, das würdig ist, über alles geliebt zu werden. Darum nehme ich mir fest vor, mit Hilfe deiner Gnade nicht mehr zu sündigen und die Gelegenheiten zur Sünde zu meiden. Amen.

Warum wird das Gebet "Herr, gib ihnen die ewige Ruhe" dreimal rezitiert?

 

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Lass sie ruhen in Frieden. Amen.
 
 Die dreimalige Wiederholung der Ewigen Ruhe ist mit einer alten Tradition, einer Formel aus dem Evangelium und der Bibel verbunden. Eine Sache, die dreimal wiederholt wird, wird bestätigt. Petrus zum Beispiel verleugnete Jesus dreimal, und Jesus rehabilitiert ihn dreimal („Du liebst mich“). Sogar der Papst wiederholt dreimal das Gloria, wenn er den Angelus spricht.

Balsam für unsere Seelen

 Ich beschäftige mich gerne mit dem Leben nach dem Tod, weil ich dadurch eine bessere Wahrnehmung unseres irdischen Lebens erhalte. Wenn ich ein Buch mit einem spirituellen Thema lese, rufe ich meine Lieben und alle, von denen ich glaube, dass sie davon profitieren könnten, dazu auf, die Lektüre beizuwohnen. Wenn ich denen vorlese, die bereits verstorben sind, ist das für mich eine Art Aufruf, so als ob sie mich selbst darum bitten würden. Und wenn ich diese Texte lese, empfinde ich einen großen Frieden, wie ein großes Rätsel, das eine Lösung findet, wie Wasser, das wieder klar wird. Mit ihnen zu beten und zu lesen ist wie Balsam für unsere Seelen.

Wir, die Lebenden, sind es, die die notwendigen Bedingungen schaffen müssen, damit unsere Lieben das Licht des Herrn und den ewigen Seelenfrieden erlangen können, denn wer stirbt, lebt! Ich danke Gott, dem Herrn, dass er uns jeden Tag Boten schickt, Träger der Hoffnung, Unterstützung und Beruhigung auf dem weiteren Weg unserer Seele. 

Wir haben eine Taube

Vor ein paar Tagen haben wir festgestellt, dass wir eine Taube 'haben'. Sie kommt mehrmals am Tag, um sich auf der Fensterbank unseres Balkons auszuruhen. Zuerst wollte ich sie wegjagen, aber dann hörte ich diesen Gedanken in meinem Kopf: „Was, nur weil ich hässlich bin, jagst du mich jetzt weg? Wenn ich eine schöne Krähe oder eine bunte Meise wäre, würdest du mich sicher anders behandeln!“ Und tatsächlich, sie hatte Recht. Also bedankte ich mich in Gedanken bei dieser Taube und hieß sie willkommen. In den nächsten Tagen kam die Taube regelmäßig zu uns, und jedes Mal spürten wir eine Art Verbundenheit, eine Freude, wie eine kleine Freundschaft. Wenn ich ihren Flügelschlag höre, freut sich mein Herz sofort und ich denke: 'Diese Taube hat uns gewählt und dafür danke ich ihr'. Und dann kam der Traum des Heiligen Franziskus.

In dem Traum sah ich einen kleinen Vogel in einem wunderschönen schillernden Blau! Ich ging näher heran, um ihn besser sehen zu können. Seine strahlende Schönheit berührte mich, und kurz darauf verwandelte er sich in ein kreuzgesticktes Porträt des Heiligen Franziskus. Das Porträt war lebendig. Das Gesicht des Heiligen bewegte sich und sprach. Ich sagte ihm, dass ich seine große Liebe und Bewunderung für die Natur und all die Tiere nicht ganz verstehen konnte. Ich liebe Tiere und die Natur aber er schien viel mehr darin zu sehen. Er sprach zu mir und ich sah wie der kleine Vogel immer wieder seine Form in anderen Tieren veränderte, als wolle er sagen, dass es nicht seine Form, sondern seine Essenz, seine Seele, ist, die diese Schönheit ausstrahlt. Ich weinte, weil ich es endlich verstand und war so berührt, das sagte ich auch immer wieder ("Adesso capisco" - jetzt verstehe ich das). Dieses Licht war so lebendig und so glänzend, dass es alles übertraf ✨

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